Die 6 größten Gymnastizierungs-Fehler

Diese 6 Fehler bzgl. Gymnastizierung, die ich dir in diesem Blogpost erkläre, hat nahezu jeder Reiter schon mal gemacht. ⠀Man sieht ja so einiges, wenn man mal auf Reitplätzen und -hallen herumschaut. Während es einige wirkliche NO GOs gibt, habe ich dir heute die TOP 6️ FEHLER gesammelt, die leider jedem ziemlich schnell unterlaufen können… schließlich ist gutes Reiten im Sinne des Pferdes eine ziemlich komplexe Angelegenheit und man muss auf so viel gleichzeitig achten und dann auch noch auf REITER und PFERD. Dazu kommt dann teilweise noch Druck von außen. ⠀ Die 6 größten Fehler bei der Gymnastizierung und warum du sie vermeiden solltest: 1. Das Aussehen bzw. die Formgebung des Pferdes als das Nonplusultra betrachten, anstatt den Prozess dahinter zu sehen. Gymnastizierung ist ein Prozess, eine „schöne“ Haltung das Ergebnis. Die Form folgt der Funktion! 2. Lektionen ohne Inhalt und somit ohne reelle Gymnastizierung reiten, nur weil es „cool“ ist, wenn das Pferd z.B. Seitengänge kann. Nur wenn du verstehst, WARUM du die Lektion reitest und sie dann dementsprechend korrekt ausführst, tust du deinem Pferd etwas Gutes! 3. Die Auswirkung des Sitzes auf den Bewegungsablauf des Pferdes unterschätzen und sich wundern, warum es nicht „läuft“. Arbeite an deinem Sitz und reflektiere immer, wie du dein Pferd durch deinen Sitz in der entsprechenden Lektion unterstützen kannst. Der Sitz ist deine primäre Hilfe! Hast du schon meinen Blogartikel zum Thema Sitzschulung gesehen? Diesen findest du hier. 4. Nur danach schauen, was die Kopf-Halshaltung des Pferdes macht und darauf fokussiert sein, dass es im Genick nachgibt. Eine „schöne“ Kopf-Halshaltung und ein nachgiebiges Genick sind das Ergebnis gelungener Arbeit, aber niemals ein Selbstzweck. Wichtiger ist, was die Hinterhand tut! 5. Es „zu gut“ mit der Biegung meinen und das Pferd VERbiegen (besonders in der Halswirbelsäule), statt es sinnvoll zu gymnastizieren. Die Biegung in den verschiedenen Körperabschnitten des Pferdes muss zueinander passen. Lieber weniger Biegung aber richtig ausgeführt! 6. Die sekundären Hilfen, also Zügel- und Schenkelhilfen, nicht aussetzen und dem Pferd damit den wichtigsten Part der Hilfengebung vorenthalten. Sobald dein Pferd richtig reagiert, setzt du deine Hilfen aus bzw. gibst nach. So erhält dein Pferd eine ganz wichtige Bestätigung. Die gesunderhaltende Gymnastizierung ist ein lebenslanger Prozess. Klingt sehr zeitaufwendig, ich weiß. Doch mit der richtigen Herangehensweise bleibt dein Pferd dadurch auch lange gesund und reitbar. ⠀Das aller aller Wichtigste ist Folgendes: Tue es für dein Pferd. Nicht für andere. Nicht für das Aussehen. Nicht um nur irgendwelche Lektionen zu reiten. Beschäftige dich mit dem WARUM, studiere biomenchanische Hintergründe und arbeite an deinem eigenen Sitz. ⠀⠀ Liebe Grüße  Deine Du möchtest dein Pferd sinnvoll gymnastizieren? Die Basis ist dein Reitersitz. Sichere dir hier deinen kostenlosen Sitz-Check!

Angst beim Reiten – Was wirklich hilft

Angst beim Reiten

Mittlerweile habe ich schon einige Reiter nach einem Sturz wieder in den Sattel gebracht. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass „Hau-Ruck“ Aktionen alles andere als eine gute Idee sind. Angst beim Reiten ist verbreiteter als man meint. In diesem Blogpost möchte ich mit dir teilen, was dagegen helfen kann.  Wir alle reiten doch, weil uns die Pferde Freude bereiten. Und wenn wir diese Freude langsam wieder in den Sattel zurückbringen wollen, müssen wie systematisch und achtsam die Angst aus dem Weg räumen, um wieder Platz zu schaffen.  Ich möchte nochmal betonen: Die Angst beim Reiten wird oft als Feind gesehen. Aber sehe sie doch mehr als ein Signal von dir selbst an dich selbst. Es zeigt dir an, dass du auf dich und dein Pferd achten sollst. Angst warnt uns und kann oft sehr hilfreich sein.  Unüberlegt auf ein Pferd draufsetzen? Das gibt es bei mir nicht. Dazu ist mir mein Leben ein bisschen zu wertvoll.  Was ich stattdessen mache: Immer mit Helm reiten und das Pferd und die Beziehung zum Pferd Step by Step vorbereiten, sodass die anschließenden Ritte möglichst sicher sind.  Wenn ich merke, dass mir komisch zu Mute wird, ist das ein Signal, dass wir noch nicht so weit sind. Dass die Ausbildung des Pferdes noch am Boden fortgesetzt werden muss oder noch andere Steps notwenig sind, um beispielsweise an der Schnellstraße vorbei zu reiten. Die Angst ist ein Indiz in der Ausbildung und in meiner Beziehung zum Pferd. Egal ob es mein eigens ist oder ein Kundenpferd. Ich nehme sie wahr und statt mich von ihr übermannen zu lassen, hilft sie mir dabei, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Angst zeigt an, dass es potentiell gefährlich werden könnte. Aber sie zeigt dir auch, dass es noch nicht zu spät ist, um die Situation zu entschärfen.  Denn: SICHERHEIT GEHT IMMER VOR.  Hier meine top 8 Tipps gegen Angst beim Reiten 1. Bauchatmung: Konzentriere dich ganz bewusst auf eine tiefe Bauchatmung im Takt deines Pferdes. Eine tiefe Bauchatmung ist der Schlüssel zur Entspannung. 2. Singen: Singe vor dich hin – Das beruhigt dich, weil du somit deine Atmung nicht anhalten kannst. Und dein Pferd beruhigt es auch.  3. Begleitung suchen: Suche dir eine Stallfreundin, die dich zunächst begleitet. Nicht nur beim Ausreiten, sondern auch auf dem Platz oder in der Halle gibt es Sicherheit, wenn jemand in der unmittelbaren Nähe ist. 4. Sitzschulung: Wenn du an deinem Sitz arbeitest und dadurch auch sattelfester wirst, minimiert sich die Angst. Je besser du sitzt, desto sicherer führt du dich. Balance ist das Schlüsselwort. Hast du beispielsweise schon meinen Artikel darüber gesehen, wie du die magische Linie von Schulter-Becken-Absatz hinbekommst? Hier geht’s zu dem Blogpost. 5. Führen lassen: Lasse dich von deiner Begleitung führen /an die Longe nehmen/ als Führpferd mitnhemen. Somit bist du nicht komplett auf dich allein gestellt, auch das gibt dir Sicherheit. 6. Absteigen: Wenn du dich so unwohl fühlst, dass ein Desaster vorprogramiert ist, ist Absteigen absolut keine Schande. Sicherheit geht schließlich ja immer vor.  7. Mini-Schritte: Nimm dir Mini-Schritte vor uns steigere dich ganz langsam. Selbst wenn du zunächst nur für 5 oder 10 Minuten im Sattel sitzt, kann das je nach Situation ein Meilenstein sein.  Mindset: Kennst du schon das Ampelmodell? Bei euch ist „alles im grünen Bereich“? – Das ist schön, vermutlich fühlt ihr euch wohl. Ihr befindet euch in der Komfortzone. Hier ist alles gewohnt und läuft rund. Doch um weiter zu kommen, muss man eben auch mal heraus aus der Komfortzone, rein ins neue Abendteuer. Im orangenen Bereich wird es etwas unsicherer. Du und dein Pferd steht vor einer Herausforderung. Ihr müsst euch überlegen, wie ihr das meistert. Ihr fühlt euch vielleicht verunsichert, aber gemeinsam schafft ihr das! Ihr befindet euch ja schließlich in der Lernzone. Ohoh es wird ROT: STOPP! Nicht in die Panikzone rutschen. Hier wird Lernen und Fortschritt unmöglich. Hier geht es darum, die Situation nur noch irgendwie zu überstehen. Nach dem Motto: „Augen zu und durch“. Doch so funktioniert Lernen und Entwicklung nicht.  Achte darauf, dass du dich und dein Pferd immer wieder bewusst zurück in die Lernzone bringst. Wenn ihr euch im roten Bereich befindet: Inne halten und überlegen, welche Steps im orangenen Bereich nötig sind, um langfristig auch den roten Bereich zu meistern.  Also: Raus aus der Komfortzone! Aber bitte nicht in die Panikzone! Und denke daran: Eine Portion Geduld und Selbstliebe sind meist effektiver als eine Hau-Ruck-Aktion.  Deine   Du möchtest dich sicherer im Sattel fühlen? Dann arbeite an deinem Sitz und deiner Hilfengebung – zum Beispiel mit meinem Crashkurs Sitz & Hilfengebung.

Richtige Steigbügellänge einstellen

richtige Steigbügellänge einstellen

Sicher kennst du das auch: Mal wieder steigt man mit Schmerzen in den Beinen und Füßen vom Pferd, nur weil die Bügellänge nicht richtig eingestellt war. Das muss echt nicht sein. Denn es lässt sich so einfach vermeiden! Die richtige Steigbügellänge einzustellen ist wirklich nicht so kompliziert!  Im Video erkläre ich dir genauer wie du die richtige Bügellänge im Detail erkennen kannst und worauf du achten musst.  Das Equipment beeinflusst deinen Sitz maßgeblich mit. Das solltest du unter keinen Unständen unberücksichtigt lassen. So wirkt sich eine falsche Steigbügellänge sofort negativ auf die Balance deines Sitzes aus. Also denke daran: Die richtige Steigbügellänge ist eine mega wichtige Voraussetzung, um überhaupt ausbalanciert sitzen zu können und korrekte Hilfe zu geben. Apropos ausbalanciert Sitzen: Hast du schon mein anderes Video zu diesem Thema gesehen? Hier zeige ich dir, wie du die „magische Linie“ Schulter-Becken-Absatz mühelos hinbekommst.  Darauf solltest du achten, um die richtige Steigbügellänge einzustellen: 1. Bein aus dem Steigbügel nehmen und locker hängen lassen. Achte auf durchlässige Hüftgelenke, entspannte Oberschenkel und lasse auch die Zehenspitze einfach baumeln.   2. Fußspitze leicht anheben und schauen, ob du in den Bügel kommst OHNE das ganze Bein anzuheben. Das Knie sollte an der gleichen Stelle wie zuvor am Sattel anliegen. 3. Wenn du nach unten nach dem Bügel angeln musst, ist er zu lang. Wenn dein ganzes Bein und auch das Knie am Sattel nach oben rutscht, ist er definitiv zu kurz!  Hast du auch schon mal selbst gemerkt, was unpassendes Equipment (für Pferd und Reiter) anrichten kann?  Deine Du wünschst dir ein besseres Gefühl beim Reiten und möchtest mit deinem Pferd leise kommunizieren können?  Dann sichere dir meinen brandneuen CRASHKURS, denn hier erfährst du die 8 größten Mythen um Sitz & Hilfengebung, wie du diese vermeidest und was du stattdessen tun solltet.

Richtige Zügelführung – 5 Steps

Die richtige Zügelführung hat maßgeblich Einfluss auf den Sitz des Reiters. Sind die Arme zu weit vorne, kippt oft der ganze Oberkörper mit vor. Sind sie zu weit hinten und kommen die Ellenbogen hinter den Oberkörper, sitzt man schnell im Hohlkreuz. Gar nicht so einfach und dabei so wichtig. Denn schließlich sind die Zügel der „heiße Draht“ zum Pferdemaul oder zur Pferdenase.  Eine falsche Zügelführung kann viel anrichten. Falsch eingesetzte Zügelhilfen sind vermutlich die gefährlichsten Hilfen, die am meisten Schaden beim Pferd verursachen können. Neben einer groben Einwirkung sind aber auch versteckte Fehler der Zügelführung an sich eine Gefahrenquelle, die man vermeiden sollte. Denn die Zügelführung beeinflusst den Bewegungsablauf des Pferdes enorm.  Über Zügelführung und Zügelhilfen kursieren viele Meinungen. Teilweise merke ich aber auch, dass das Thema etwas unbedarft angegangen wird. Die Zügel werden irgendwie gehalten, der Arm hängt irgendwie „am Reiter dran“. Nur ein Bewusstsein dafür, WAS und WARUM man das gerade tut, ist nicht da.  Richtige Zügelführung – mit diesen 5 einfachen Steps klappt‘s  1. Für den ersten Schritt zur richtigen Zügelführung lässt du den Oberarm locker aus dem Schultergelenk hängen: Versuche, einen entspannten Oberarm beizubehalten. Nur wenn du unnötige Anspannung vermeidest, kannst du die Bewegung des Pferdes durchlassen und es in seiner Nickbewegung begleiten. 2. Oberarm parallel zum Oberkörper positionieren, der Ellenbogen befindet sich seitlich es Oberkörpers, nicht davor oder dahinter: Häufig sehe ich, dass der Ellenbogen nach vorne wandert. Das Problem ist, dass man dann dazu neigt, mit der Hand vermehrt rückwärts zu wirken. Du solltest immer eine neutrale Position einnehmen, von der aus sowohl noch etwas Spielraum nach vorne, als auch nach hinten ist. Wenn der Ellebogen zu weit vorne ist, ist der Spielraum zum Nachgeben eingeschränkt. Und die nachgebende Hilfe ist ja schließlich immer die aller wichtigste.  3. Unterarm so ausrichten, dass dieser von der Seite betrachtet eine Linie mit dem Zügel bildet (ohne Knick): Wenn dein Pferd in einer normalen Gebrauchshaltung oder Dehnungshaltung läuft, sollte der Arm immer in dieser beschriebenen Position sein. Dadurch unterstützt du die Bewegungsrichtung optimal. Häufig sehe ich Reiter, die die Zügel im 90 Grad Winkel (Ober -und Unterarm) halten. Diese Haltung würde ich allerdings nur bei vermehrtem Versammlungsgrad empfehlen, da sich das Pferd hierbei aufrichtet und sich diese Aufrichtung auch im Sitz und somit in der Zügelführung wiederspiegelt.  4. Hände so positionieren, dass diese von oben betrachtet eine Linie mit dem Zügel bilden (ohne Knick): Denn nur so kannst du die Nickbewegung deines Pferdes ungehindert folgen. Viele Reiter führen die Fäuste zu eng beieinander, sodass ein Mitgehen in der Nickbewegung gar nicht richtig möglich ist.  5. Zügelfäuste schließen, Fingerspitzen berühren die Handfläche, Daumen als Dach oben drauf – und schon klappt’s mit der richtigen Zügelführung: Deine Zügelführung wird dann besonders ruhig, wenn du die Zügelfäuste geschlossen hältst. Mit dieser Handhaltung bekommst du die nötige Stabilität, um keine unkontrollierten Zügelhilfen zu geben. Denke daran, du musst aus dieser Posotion sowohl annehmen, als auch nachgehen können.  Die richtige Zügelführung hängt immer mit dem Sitz des Reiters zusammen und erfordert viel Körperbewusstsein. Hier findest du einen Artikel von mir über das Thema Sitzschulung. Hier noch ein hilfreiches inneres Bild für dich: Stelle dir vor, du hast in jeder Zügelfaust zusätzlich zum Zügel noch ein kleines Vogelbaby in der Hand. Das darf weder wegfliegen, noch darfst du es zerquetschen.  Außerdem beobachte ich immer wieder, dass sich viele Reiter gar nicht darüber im Klaren sind, dass man die Nickbewegung des Pferdes (also das nach vorne Nicken von Kopf und Hals, das man bei jedem Schritt beobachten kann) aktiv mit der Hand zulassen muss. Wer seine Arme und Hände „fixiert“ kann dem Pferd nicht in dieser Bewegung folgen. Es gilt daher: Deine Zügelführung ist nicht fixieren, sondern flexibel. Deine Arme folgen der Kopf-Hals-Bewegung deines Pferdes. Achtung: Dabei immer vorwärtsgerichtet denken.  Ich liebe dazu das innere Bild der „Besenstiele“: Stelle dir vor, deine Zügel sind zwei Besenstiele, mit denen du den Kopf des Pferdes in Richtung vorwärts-abwärts schieben kannst.  Was ist deine Zügel-Baustelle? Welchen der 5 Tipps nimmst du dir besonders zu Herzen?  Liebe Grüße  Deine Silja  Du möchtest deinen Sitz verbessern? Dann sichere dir jetzt meinen kostenlosen Sitz-Check. Finde heraus, welcher Sitztyp du bist und wie du deinen Sitz in 3 Steps verbesserst!

Ohne Sattel reiten – 3 Gründe dafür

Ohne Sattel reiten heißt für mich nicht, „komplett oben ohne“. Ich reite immer mit Pad, denn ganz ohne bohren sich die Sitzbeinhöcker des Reiters in den Pferderücken und das sind sehr unangenehme Druckspitzen für das Pferd. Also: immer ein Polster unter den Hintern! Hier meine 3 Gründe, warum ohne Sattel reiten echt eine super Sache ist:  1. Du kannst ungefiltert spüren, was unter dir passiert. Es ist somit viel einfacher, sich in den Bewegungsablauf des Pferdes einzufühlen und sich vom Pferd bewegen zu lassen. Nur wenn du den Bewegungsablauf deines Pferdes kennst und zum Beispiel weißt, wie es dich im Schritt bewegt, kannst du der Bewegung auch losgelassen folgen. Und das ist wiederum die Voraussetzung, um richtig (das heißt, im richtigen Timing und an der richtigen Stelle) einwirken zu können). 2. Beim ohne Sattel Reiten sitzt du näher am Pferd. Du kannst somit nicht nur besser spüren, sondern auch noch einfacher das Pferd aus deiner primären Hilfe Sitz heraus steuern. Da man nahe am Pferd sitzt, fällt es vielen Reitern dann auch leichter, gezielter einzuwirken. Ohne Sattel reiten hilft also auch dabei, die Hilfengebung zu verfeinern. Langfristig führt das zu einer feinen Kommunikation mit deinem Pferd.  3. Du sitzt „unverfälscht“. Da du nichts hast, was dich in eine „Form“ setzen würde (Stichwort: Sattelpauschen = Sitzprothese), sitz du uneingeschränkt. Viele Sättel schränken den Reiter in seiner Bewegungsfreiheit nämlich ein. Man wird in eine Form gesetzt, die einen daran hindert, losgelassen zu sein. Wenn du als Reiter nicht losgelassen sein kannst, kann es dein Pferd auch nicht. Oft sind die Pauschen am Sattel eher eine Behinderung, als dass sie wirklich helfen.  Hast du schon meinen Blogpost zum Thema Sitzschulung gelesen? Hier erfährst du DIE 3 Gründe , warum Sitzschulung so unheimlich wichtig ist.  Meine persönlichen Empfehlungen für Pads zum ohne Sattel reiten? Ich reite sehr gerne mit dem Filzsattel von Isabel Steiner. Aber kürzlich habe ich auch das BB® Schulungspad getestet und war absolut begeistert davon.  Liebe Grüße, Deine Du möchtest mehr über das Thema Sitz & Hilfengebung erfahren? Dann schau mal bei meinem Crashkurs Sitz & Hilfengebung vorbei! Hier erläutere ich dir die 8 größten Mythen um Reitersitz & Hilfengebung, wie du diese vermeidest und was du stattdessen tun solltest.

Reitersitz verbessern: die magische Linie

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In diesem Video erkläre ich dir, wie du deinen Reitersitz ganz einfach verbessern kannst. Denn die Balance deines Sitzes hat immer sowohl mit deinem Oberkörper, als auch mit deinen Beinen zu tun. Bestimmt hast du schon mal von der „magischen Linie“ Schulter-Becken-Absatz gehört, die man als Reiter immer einhalten soll. Manchmal ist das gar nicht so einfach. Im Video erfährt du, wie es einfacher wird und worauf du achten solltest. Du möchtest deinen Reitersitz verbessern? Reiten hat mehr mit Physik zu tun, als du denkst. Denn: Die Balance deines Sitzes ist maßgeblich davon abhängig, wie dein Oberkörper und deine Beine zueinander ausgerichtet sind. Veränderst du die Position von deinem Oberkörper, hat dies unmittelbar Auswirkungen auf dein Becken und somit auch auf die Position deiner Beine. Ist der Oberkörper beispielsweise zu weit nach hinten ausgerichtet, machen die Beine eine Ausgleichbewegung und sind dann meist immer automatisch zu weit vorne. ⠀⠀Wenn also die Balance deines Sitzes nicht stimmt, solltest du immer den ganzen Körper im Blick haben. Alles hängt miteinander zusammen, die einzelnen Körperteile können nicht losgelöst voneinander betrachtet werden! Manchmal werden die Beine des Reiters auch durch eine ungünstige Position der Steigbügelaufhängung in diese Position gezogen. In diesem Fall reitest du gegen dein Equipment an. Da ist natürlich immer eine schwierige Ausgangssituation, um losgelassen und entspannt reiten zu können. Also: immer überprüfen, ob dich der Sattel darin unterstützt gut zu sitzen! Hast du schon meinen Blogbeitrag zum Thema ohne Sattel reiten gesehen? Hier erkläre ich dir, warum es so sinnvoll ist, auch mal „oben ohne“ zu reiten. Liebe Grüße, Deine Du möchtest noch mehr über einen guten Sitz erfahren? Finde heraus, welcher Sitztyp du bist und reite besser! Ich habe einen kostenlosen Sitz-Check für dich erstellt.

Sitzschulung geht jeden Reiter etwas an⠀

In meiner Praxis als Trainerin kommen unheimlich viele Leute zu mir und verlangen nach Sitzschulung. Darüber freue ich mich immer sehr, weil wir dann da ansetzen können, wo für mich gutes Reiten beginnt. Sitzschulung ist unerlässlich. Warum?  Sitzschulung – 3 Gründe für die Arbeit an deinem Sitz 1. Sobald du auf dem Pferd sitzt, wirkst du ein – schule dein Bewusstsein. Alle anderen Hilfen kannst du aussetzen, aber du kannst dich nicht einfach vom Pferd herunter beamen. Die Pferde müssen uns „aushalten“ – für mich reicht schon allein dieser Grund als Argument für Sitzschulung, denn ich möchte, dass mein Pferd Freude am Reiten hat und nicht das Gefühl hat, es irgendwie überstehen zu müssen, weil der Reiter da oben drauf keine Körperkontrolle hat. Der Sitz ist die PRIMÄRE Hilfe (Sekundärhilfen = Zügel-, und Schenkelhilfen). Du musst dir darüber im Klaren sein, dass du IMMER, sobald du im Sattel sitzt, mit deinem Pferd kommuniziert. Ob du willst oder nicht und ob du es merkst oder nicht. Alles, was du im Sattel tust, ist ein potentielles Signal für dein Pferd. Es können also zwei Dinge passieren: Entweder, dein Pferd lernt dich zu ignorieren, weil es irgendwann merkt, dass das, was du da oben drauf unbewusst tust, gar keine Relevanz für es hat – dann hast du aber das große Problem, dass es dann auch nicht mehr auf dich reagieren wird, wenn du tatsächlich etwas von ihm möchtest und eine Hilfe gibst. Oder aber dein Pferd versucht tatsächlich auf die ganzen Signale, die von dir kommen, zu reagieren. Dann läuft es vielleicht plötzlich nacht rechts, weil du schief im Sattel sitzt. Wenn man es jetzt korrigiert wäre das eigentlich gemein, denn es hat ja nur versucht, das zu tun, was es durch deine PRIMÄRE HILFE Sitz gesagt bekommen hat…. 2. Der Sitz ist die Primäre Hilfe – durch Sitzschulung lernst du, zu kommunizieren. Durch einen geschulten Sitz wird Kommunikation mit dem Pferd auf einem völlig anderen Niveau möglich. Deine Hilfengebung wird feiner, „leiser“ und unsichtbar. Das wünscht sich doch jeder, oder? Harmonisches Reiten im Dialog mit dem Pferd. Dein Sitz ist der Schlüssel dazu. Es geht also nicht nur darum, eine gute Figur zu machen, sondern auch darum, das Pferd am Sitz zu führen. Mein Lieblingswort in diesem Zusammenhang ist „Bewegungsdialog“ – denn genau das ist das Ziel. Durch deinen Sitz als Primäre Hilfe mit dem Pferd in einem ständigen Dialog sein. Denke daran: Dein Sitz ist die Kommunikationszentrale wenn du auf dem Pferd sitzt. Und damit ist nicht nur deine Mittelpositur gemeint, sondern dein ganzer Körper. Schwerpunktverlagerungen, die Position deines Beckens, die Ausrichtung deines Oberkörpers und deiner Beine – alles spielt eine elementare Rolle, um das Pferd zu „führen“. Denke an ein tanzendes Paar – auch hier führt der Mann die Frau durch Einsatz des ganzen Körpers. Kleinste Signale machen den Tanz zu einer harmonischen Darbietung. Genau das ist mein Ziel beim Reiten: feine, unsichtbare Hilfe, um mit dem Pferd zu tanzen. Ein ausbalancierter Sitz, durch den korrekte Einwirkung möglich wird, ist die Grundlage für gymnastizierendes Reiten. Und Sitzschulung ist der Schlüssel, um das zu erreichen. 3. Körperliche Beschwerden vom Reiten sollten nicht sein – schützte dich selbst. Ich begegne so vielen Reitern, die über Schmerzen klagen, weil sie falschen Bewegungsmuster gelernt haben, die einfach nicht zur menschlichen Anatomie passen und dadurch Schmerzen verursachen. Sitzschulung ist Selbstschutz! Wer richtig sitzen lernt, steigt mit einem Lächeln vom Pferd. Ich selbst bin viel zu lange mit Schmerzen vom Pferd gestiegen. Durch eine chronische Rückenerkrankung hatte ich manchmal schon nach 10 Minuten reiten unheimliche Rückenschmerzen. Seit dem ich an mir selbst arbeite, sind diese verschwunden. Durch einen ausbalancierten Sitz und die Schulung meines eigenen Körpergefühls spüre ich jetzt schon viel früher, wenn ich mich verkrampfe. Dann kann ich die entsprechende Muskulatur gezielt loslassen. Doch dafür muss man seinen eigenen Körper spüren können und alte Bewegungsmuster und neue entwickeln. Sitzschulung ist Selbstschutz. Für dich und damit auch für dein Pferd.  Welche Erfahrungen hast du mit Sitzschulung? Hast du das Glück, einen profesionellen Trainer an deiner Seite zu haben, der effektive Sitzschulung anbietet? Die Arbeit an dir selbst ist notwendig, um für dein Pferd die best möglichste Reiterin zu werden. Um mit Leichtigkeit und Harmonie zu reiten. Hast du schon meinen kostenlosen Sitz-Check heruntergeladen? Hier kannst du eine Ist-Stand-Analyse deines Sitzes durchführen und außerdem erkläre ich dir, wie du in 3 Steps dein Ziel eines guten Sitzes erreichst. Oder schaue doch mal bei meinem Online Angebot vorbei. Liebe Grüße Deine Silja