Diese 6 Sitzfehler hat so gut wie jeder Reiter schon mal gemacht

Der REITERSITZ – für die einen bedeutungslos und für die anderen der Schlüssel zu gutem Reiten.  Du merkst, dass du der limitierende Faktor bist, weshalb dein Pferd nicht so locker läuft? Dann solltest du unbedingt einen genaueren Blick auf diese 6 Sitzfehler werfen.  Denn in dieser Folge teile ich nicht nur mit dir, welche Sitzfehler total verbreitet sind, sondern ich erkläre dir auch, was du stattdessen tun solltest. Ich verspreche dir, wenn du diese Sitz-Fehler überwindest, reitest du besser als die meisten anderen Reiter. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Vermeide diese 6 Sitzfehler: SITZFEHLER #1: Nur auf die äußere Form des Sitzes achten  Das solltest du stattdessen tun: Es kommt nicht nur darauf an, wie dein Sitz von außen betrachtet aussieht. Dein Sitz sollte zwar ausbalanciert sein aber sich stets an deinen individuellen körperlichen Gegebenheiten orientieren. Nicht nur „schön draufsitzen“, sondern den Sitz auch als primäre Hilfe einsetzen lernen. SITZ-FEHLER #2: Den Zusammenhang zwischen den einzelnen Körperteilen unterschätzen Das solltest du stattdessen tun: Mache dir bewusst, dass jede Veränderung in einer Körperpartie Auswirkungen auf eine andere hat. Wenn du beispielsweise deinen Oberkörper anders positionierst, hat das sofort Auswirkung auf die Position deiner Beine. Alles hängt miteinander zusammen – betrachte das Gesamtbild. SITZFEHLER #3: Die Auswirkung des Sitzes auf das Pferd von der Hand weisen Das solltest du stattdessen tun: Alles was du im Sattel tust, hat einen Einfluss auf das Pferd unter dir! Jede Gewichts- oder Schwerpunkt-verlagerung und Ausrichtung der einzelnen Körperteile wirkt sich auf die Balance des Pferdes aus. Sei dir dessen bewusst und gehe achtsam damit um. Es ist zwar noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber die Selbsterkenntnis ist der erste Schritt. SITZFEHLER #4: Zu aktiv sein und damit die Bewegungen des Pferdes stören Das solltest du stattdessen tun: Folge der Bewegung deines Pferdes passiv. Lass dich von deinem Pferd bewegen. Wenn du aktiv schiebst, störst du den natürlichen Bewegungsfluss des Pferdes. Also: zur Ruhe und zum Sitzen kommen, ohne zu „schieben“. Weniger ist mehr.   SITZFEHLER #5: Einen ausgewogenen Muskeltonus mit Muskelanspannung verwechseln Das solltest du stattdessen tun: Aufgerichtet auf dem Pferd zu sitzen bedeutet nicht, dass man unter Anspannung versucht, gerade zu sitzen. Vielmehr brauchst du einen natürlichen Muskeltonus, um balanciert sitzen zu können, aber eben ohne unnötige Muskelanspannung. Reite mit deinen Knochen. SITZFEHLER #6: Zu denken, der Reiter könnte das Pferd bewegen Das solltest du stattdessen tun: Ja, das Ziel ist es langfristig, dass der Reiter das Pferd aus dem Sitz heraus in seiner Bewegung beeinflussen kann und somit feine Hilfengebung möglich wird. Aber es gilt dennoch immer zunächst das Motto: „Die größere Masse bewegt die kleinere“. Das bedeutet, die Hauptbewegung wird vom Pferd vorgegeben, der Reiter folgt und kann dann ausgehend von dieser sanft einwirken Denke daran: Der Sitz ist die Kommunikationszentrale, um mit dem Pferd in den BEWEGUNGSDIALOG zu treten. Die eigene Körperwahrnehmung und Balance sind die Voraussetzung dafür, den Sitz als primäre Hilfe nutzen zu können und somit langfristig das Zeil FEINER HILFEN zu erreichen. Deine ⠀ Jetzt sichern! TOP BEITRÄGE 5 Soforthilfe-Tipps gegen Angst im Sattel Wie du Biegung endlich richtig reitest 3 Hauptursachen dafür, dass dein Pferd nicht losgelassen läuft

5 Soforthilfe-Tipps gegen Angst beim Reiten

Was kannst du gegen Angst beim Reiten? ⠀ Mittlerweile habe ich schon einige Reiter nach einem Sturz wieder in den Sattel gebracht. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass „Hau-Ruck“-Aktionen alles andere als eine gute Idee sind.  ⠀ Zeit, Geduld und eine Portion Selbstliebe sind deutlich nachhaltiger und langfristig erfolgsversprechender. ⠀ ⠀ Wir alle reiten doch, weil wir eigentlich Freude daran haben. Und wenn wir diese Freude langsam wieder in den Sattel zurück bringen wollen, müssen wie systematisch und achtsam die Angst aus dem Weg räumen, um wieder Platz zu schaffen. ⠀ ⠀ Ich möchte nochmal betonen: Die Angst wird oft als Feind gesehen. Aber sehe sie doch mehr als ein Signal von dir selbst an dich selbst. Es zeigt dir an, dass du auf dich und dein Pferd achten sollst. Angst warnt uns und kann oft sehr hilfreich sein. ⠀ Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Meine Sofort-Hilfe-Tipps gegen Angst im Sattel Soforthilfe-Tipp #1 gegen Angst beim Reiten: Systematisch üben Wenn du die Angst bekämpfen willst, ist es wie mit allem. Übung mach den Meister. Begleitung suchen: Suche dir eine Stallfreundin, die dich zunächst begleitet. Nicht nur beim Ausreiten, sondern auch auf dem Platz oder in der Halle gibt es Sicherheit, wenn jemand in der unmittelbaren Nähe ist. Mini-Schritte: Nimm dir Mini-Schritte vor uns steigere dich ganz langsam. Selbst wenn du zunächst nur für 5 oder 10 Minuten im Sattel sitzt, kann das je nach Situation ein Meilenstein sein.  Soforthilfe-Tipp #2 gegen Angst: Sitzschulung Wenn du an deinem Sitz arbeitest und dadurch auch sattelfester wirst, minimiert sich die Angst. Je besser du sitzt, desto sicherer fühlst du dich. Balance ist das Schlüsselwort. Hast du beispielsweise schon meinen Artikel darüber gesehen, wie du die magische Linie von Schulter-Becken-Absatz hinbekommst? Hier geht’s zu dem Blogpost. Soforthilfe-Tipp #3 gegen Angst: Bauchatmung & Singen Konzentriere dich ganz bewusst auf eine tiefe Bauchatmung im Takt deines Pferdes. Eine tiefe Bauchatmung ist der Schlüssel zur Entspannung. Singe vor dich hin – Das beruhigt dich, weil du somit deine Atmung nicht anhalten kannst. Und dein Pferd beruhigt es auch.  Soforthilfe-Tipp #4 gegen Angst beim Reiten: Mentaltraining Techniken wie Innere Bilder & Co helfen dabei, “Angst-Muster” zu lösen und zu ersetzen. Du kannst dir dazu gezielt jemanden suchen, der dich auf diese Weise unterstützt. Schau dazu unbedingt bei Birthe vorbei: www.reiter-mentaltraining.de Im Reitersitz-Workshop wird es auch ein Bonus von Birthe zu diesem Thema geben! (Trage dich jetzt auf der Warteliste ein)   Soforthilfe-Tipp #5 gegen Angst: Mindset Deine Einstellung zu Angst bestimmt dein Umgang mit dieser. Denke daran: Jedes Gefühl hat seine Berechtigung. Auch wenn sich die Ansgt im ersten Moment nie gut anfühlt, ist sie ein wichtiges Gefühl dass dir Gefahrenpotential signalisiert und dich warnt, sodass du reagieren kannst.  Das Ampelmodell kann helfen Bei euch ist „alles im grünen Bereich“? – Das ist schön, vermutlich fühlt ihr euch wohl. Ihr befindet euch in der Komfortzone. Hier ist alles gewohnt und läuft rund. Doch um weiter zu kommen, muss man eben auch mal heraus aus der Komfortzone, rein ins neue Abendteuer. Im orangenen Bereich wird es etwas unsicherer. Du und dein Pferd steht vor einer Herausforderung. Ihr müsst euch überlegen, wie ihr das meistert. Ihr fühlt euch vielleicht verunsichert, aber gemeinsam schafft ihr das! Ihr befindet euch ja schließlich in der Lernzone. Ohoh es wird ROT: STOPP! Nicht in die Panikzone rutschen. Hier wird Lernen und Fortschritt unmöglich. Hier geht es darum, die Situation nur noch irgendwie zu überstehen. Nach dem Motto: „Augen zu und durch“. Doch so funktioniert Lernen und Entwicklung nicht.  Achte darauf, dass du dich und dein Pferd immer wieder bewusst zurück in die Lernzone bringst. Wenn ihr euch im roten Bereich befindet: Inne halten und überlegen, welche Steps im orangenen Bereich nötig sind, um langfristig auch den roten Bereich zu meistern.  Also, denke dran: absteigen ist keine Schande.  Deine  Silja Jetzt eintragen & Bonus sichern! TOP BEITRÄGE Warum auch die 2021 unbedingt an deinem Sitz arbeitensolltest 7 Innere Bilder, die dein Reiten sofort verbessern Warum es sich lohnt, gegen den Strom zu schwimmen

Warum es sich lohnt, gegen den Strom zu schwimmen

Alle in deinem Umfeld sind irgendwie anders unterwegs als du? Du stößt auf Unverständnis und viele fragende Blicke in deinem Stall-Umfeld bei dem, was du mit deinem Pferd  tust? Und das, obwohl du genau weißt, dass du für dein Pferd den besten Weg einschlägst?   Dann ist diese #mutmach Folge genau das Richtige für dich.   Denn mit dieser Folge möchte ich dich in deinem Tun bestärken und dir zeigen, warum es so wichtig und gut ist, gegen den Strom zu schwimmen und seinen eigenen Weg zu gehen!   Ich habe 6 ganz unterschiedliche Pferdemenschen gefragt, wann es sich für sie zuletzt so richtig gelohnt hat, einen anderen Weg als bisher einzuschlagen.   Höre nun die Antworten von: Veronika (@kernkompetenzpferd), Sarah (@noisdiary) Romy Wirtz (@rwreitkunst), Miri (@meinfaible), Eva (_eve_key_) und Melanie und Svenja (@takt.und.verstand) und nimm eine Portion MUT und SELBSTBEWUSSTSEIN für dich und dein Pferd mit!   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Hier eintragen Top beiträge Die top 4 Argumente gegen Hilfszügel #propferd Trends, die du nicht verpassen solltest Wie du Biegung endlich richtig reitest

Wie du Biegung endlich richtig reitest

Bist du dir wirklich sicher, dass du Biegung richtig reitest?   Ich kann von unzähligen Reitstunden berichten, in denen ich den Reiter aufforderte, Biegung zu reiten und schlussendlich wenig reelle Biegung, sondern vor allem VERbiegen zu sehen bekomme. Oder einfach nichts. Ein steifes Pferd, das um die Kurve geht. Das ist aber noch lange keine Biegung.    In der dieswöchigen Podcastfolge erfährst du folgende Punkte:   Wie du falsche Biegung erkennen kannst  Wie du Biegung richtig aus dem Sitz heraus reitest Warum es wichtig ist, zwischen Bewegungsrichtung und Rotation zu unterscheiden Mein Praxis-Hack für kinderleichtes Gelingen der Biegung Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Was ist eigentlich Biegung? Richtige Biegung ist das ABC der Gymnastizierung, nämlich die Grundlage dafür, dass du irgendwann auch weitere Lektionen (wie z.B. Seitengänge) reiten kannst.   Damit sich das Pferd biegt, muss das innere Hinterbein unter die Körpermasse des Pferdes fußen. Viele Pferde fußen bedingt durch die natürliche Schiefe erst einmal eher daran vorbei.    Wenn das gelingt, senkt sich die innere Beckenseite des Pferdes ab, durch diese Ausrichtung des Beckens richtet sich die Wirbelsäule entsprechend der Biegungslinie aus. Der Brustkorb des Pferdes rotiert innen tier und außen hoch, wodurch der Reiter bei gelungener Biegung “innen zum sitzen” kommt. Diese Biegung setzt sich im Optimalfall im harmonischen Mass über die Halswirbelsäule nach vorne fort, die Vorderbeine tragen gleichmäßig Gewicht und sind ausbalanciert. Das Resultat ist die die korrekte Stellung des Pferdes – wobei der Kopf des Pferdes so gestellt ist, dass dieser noch immer zwischen zwei gedachten Linien nach vorne von den Schultern aus, getragen wird (“Schimmern des inneren Pferdeauges”).    So die Idealvorstellung, wenn alles funktioniert.    Vermeide diese 4 sichtbaren Biegungs-Fehler   Das Problem ist: echt viele Reiter übertreiben es mit der Biegung.   Doch beim Thema Biegung gilt eben nicht das Motto “Viel hilft viel”. Denn “Viel”Biegung führt in den meisten Fällen zum Überbiegen des Pferdes.    Denke daran: Die Wirbelsäule des Pferdes sollte nirgends “Abknicken”, sondern harmonisch von hinten nach vorne gebogen sein.    Daran erkennst du ein “verbogenes Pferd” und das sind die reiterlichen Ursachen davon:    1. Auf die Schulter fallen: Durch zu viel inneren Zügel und das Ausbleiben der äußeren Hilfen (Schenkel und v.a. Zügel) fällt das Pferd auf die äußere Schulter, das heißt, das äußere Vorderbein trägt mehr Last.    2. Abknicken in der Halsbasis: Dieser Fehler geht mit dem auf die Schulter fallen einher. Erkennbar daran, dass der Kopf des Pferdes viel zu weit innen ist und die Biegungs-Linie verlässt. Auch hier sollte der innere Zügel deutlich weniger tun.   3. Das Pferd macht sich nicht hohl und rotiert im Brustkorb falsch herum: Meist passt der Sitz des Reiters hier nicht zur Biegungsrichtung. Um das Pferd zu biegen kommt der innere Sitzbeinhöcker tiefer. Das gelingt nur, wenn der innere Schenkel auch bei einer biegenden Hilfe lang bleibt.    4. Hinten raus schiebendes inneres Hinterbein: Dieses Problem ist häufig mit der natürlichen Schiefe des Pferdes verknüpft. Eines der Hinterbeine ist einfach schwächer als das andere. Nur wenn alle Hilfen zusammenspielen und der innere biegende Schenkel durchkommt, weil er zum Sitz des Reiters passt, kann das Pferd sein inneres Hinterbein richtig platzieren und unter die Körpermasse fußen.    Biegung ist wie ein Hilfengebungs-Puzzle.   Nur wenn jedes Teil an der richtigen Stelle sitzt, erhält man das Ergebnis.    Gut, ehrlich gesagt ist das ja in jeder Lektion so. Aber Biegung ist eben die Basis für so vieles. Wenn hier die Teilchen erstmal an der richtigen Stelle sind, wird vieles andere einfacher, versprochen!    Folgende Puzzle-Teile solltest du beherrschen:   Drehsitz: Kannst du die Becken- und Schulterausrichtung deines Pferdes mit deinem Becken und deinen Schultern spiegeln?    Mitgehender Sitz: Spürst du, wann das innere Hinterbein nach vorne fußt und spiegelst du das in deinem Sitz durch ein Absenken des Beckens innen?   Biegende Schenkelhilfe Passt deine Schenkelhilfe zu deinem Sitz, weil dein Schenkel im richtigen Rythmus innen lang wird und du in dem Moment “ans Pferd heran pendelst”?   Seitwärtsweisende Zügelhilfe Entsteht deine Zügelhilfe aus dem Drehsitz heraus, wodurch du automatisch den äußeren indirekten Zügel am Hals hast und einen inneren, leicht stellend einwirkenden Zügel erhältst?      Mein ultimativer Biegungs-Hack, der schon zahlreichen Reitern ein Aha-Erlebnis erbracht hat: Deine äußeren Hilfen!   Achte beim Reiten der Biegung immer auch auf deine äußeren Hilfen. Wenn dein Pferd über die Schulter driftet, solltest du ihm unbedingt helfen, in dem du es außen begrenzt: Deine äußere Beckenseite rotiert bei jedem Schritt in Richtung Widerrist, dadurch kommt auch dein äußeres Knie ans Sattelblatt. Somit führst du dein Pferd aus dem Sitz heraus auf der Biegungslinie und begrenzt es außen im Schulterbereich. Das Anlegen des äußeren Zügels am Hals kann außerdem helfen.      Das Geheimnis zum Gelingen der Biegung: die richtige Rotation    Kennst du das Problem: Du kommst mit dem inneren Schenkel einfach nicht durch dementsprechend klappt’s mit der Biegung einfach nicht?   Das Problem liegt in deinem Sitz: Genauer: Im falschen Begleiten der Rotationsrichtung.    Mache dir folgendes bewusst: Damit sich dein Pferd korrekt biegen kann, muss es im Brustkorb innen herunter und außen hoch rotieren. Spürbar wird das für dich im ersten Schritt durch eine Pendelbewegung im Sitz. Im Geradeaus reiten spürst du eine Pendelbewegung sowohl nach links, als auch nach rechts.    In der Biegung senkt sich deine innere Beckenseite (besser: Sitzbeinhöcker) innen mehr ab als außen, dein inneres Bein wird länger, dein Steigbügel kommt tiefer. Immer im Rhythmus wie das innere Hinterbein des Pferdes nach vorne schwingt.    Die Voraussetzung für das gelingen der Biegung ist also das richtige Begleiten der Rotationsrichtung des Brustkorbes.    Hinweis: Das gelingt nur, wenn der innere Schenkel auch bei einer seitwärtstreibenden Hilfe lang bleibt.    Erster Schritt (direkt beim nächsten Mal Reiten): Überprüfe, ob du die Pendelbewegung spürst.      Viel Spaß beim Tüfteln!  Deine Silja  Jetzt kostenlos

#Propferd Trends, die du auf keinen Fall verpassen solltest

In dieser Folge möchte ich die wichtigsten propferd Trends mit dir teilen, denn auch die Pferdewelt wird immer kommerzialisierter. Es gibt ein riesen Angebot: nicht nur an Produktinnovationen, sondern auch an Büchern, Weiterbildungsmöglichkeiten und/ oder neuartigen Methoden. Ganz ehrlich: Wie soll man da denn eigentlich noch den Überblick behalten und zwischen gut und böse, Sinn und Unsinn unterscheiden können?  Wenn du dich auch immer wieder übermannt fühlst von den verschiedensten Trends, die es im Pferdebereich so gibt, dann solltest du jetzt dran bleiben.  In der dieswöchigen Podcastfolge teile ich die wichtigsten 4 #propferd Trends mit dir, die ich aktuell beobachte und welche auch für dich eine wertvolle Inspiration oder sogar ein Must-do sind. Nach dieser Podcastfolge weißt du, welchen Trend du auf keinen Fall verpassen solltest und erhältst zahlreiche Praxisimpulse für die Arbeit und Weiterbildung mit deinem Pferd. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen   Propferd Trends, die du auf keinen Fall verpassen solltest    Propferd Trend #1: Alternative Trainingsmethoden Immer mehr Reiter beschäftigen sich mit alternativen Trainingsmethoden und Lerntheorien wie etwa positive Verstärkung. Mein persönliches Highlight des letzen Jahres ist in diesem Kontext das #intrinzen inspirierte Training.  Propferd Trend #2: Bodenarbeit mit Kappzaum Ich erinnere mich noch an Zeiten, als ich häufig Reiter sagen hörte “Bodenarbeit ist nichts für mich und mein Pferd.” Heute gehört Longieren am Kappzaum beinahe überall dazu.  Mein persönlicher Tipp: Longieren als Dialog von Katharina Möller und/oder der Longenkurs von Wege zum Pferd   Propferd Trend #3: Lesen, Lesen, Lesen und Weiterbildung (auch online)  Immer mehr Weiterbildungsangebote finden nun auch online statt. Hast du zum Beispiel schon die “Online Reitschule” entdeckt? Auch wehorse gehört mittlerweile als fester Bestandteil in die Online-Weiterbildungslandschaft.  Und: Wenn du noch nicht auf der Warteliste meines Onlinekurses Reitersitz-Workshops stehst, solltest du das nun natürlich nachholen 😉    Propferd Trend #4: Neue Sattel und Sitz-Innovationen, um mehr zu fühlen  Es gibt so viele tolle Innovationen, die auch die Sitzschulung unterstützen und fördern. Ein Reitpad gehört für mich als wertvolle Ergänzung (nicht als Ersatz!) in jeden Sattelschrank. Zum Beispiel von Filzsattel, Grandeur oder der Schulungssattel. Warum ein Reitpad in jeden Sattelschrank gehört  Also ich kann mir eine Stallwoche ohne Reitpad nur noch schwer vorstellen. Bei mir kommt es oft zum Einsatz, für eine “Gefühls-”Einheit auf dem Reitplatz oder für einen kleinen Ausritt unter der Woche.  Ein Reitpad hat folgende Vorteile: Es polstert deine Sitzbeinhöcker, sodass keine unangenehme Druckspitzen für dein Pferd entstehen  Du kannst frei und uneingeschränkt sitzen und so völlig ungehindert der Bewegung des Pferdes folgen  Du spürst das Pferd und seine Bewegung unter dir deutlicher als mit Sattel, weil du näher am Pferd sitzt  Die meisten Reiter sitzen losgelassener und entspannter, weil sie weniger eingeschränkt werden.  Doch Achtung: Bitte ein Reitpad niemals als Sattelersatz benutzen! Die Abwechslung und der achtsame Umgang damit entscheiden über Sinn oder Unsinn. Denn auch das beste und bequemste Reitpad hat nicht die Vorteile eines Sattels, in diesem Fall vor allem die bessere Druckverteilung. Dafür könnte übrigens auch mein kostenloser Sitz-Check eine große Hilfe für dich sein.  Viel Spaß beim Stöbern! Deine  Jetzt downloaden! TOP BEITRÄGE Die top 4 Argumente gegen Hilfszügel Ohne Sattel reiten – 3 Gründe dafür 7 innere Bilder, die dein Reiten sofort verbessern

Die top 4 Argumente gegen Hilfszügel

Derartige Kommentare zum Thema Hilfszügel lese ich immer wieder: “Lieber benutze ich Ausbinder, als dass mein Pferd den Kopf hoch reißt und nicht über den Rücken läuft und besser so als wenn das Pferd nicht an den Zügel geht.” Ähm. Moment, STOPP! In diesem Satz stecken zwei grundlegende Denkfehler.  Kopf runter bedeutet nicht zwagsläufig Rücken hoch. Ein Pferd wird nicht durch Einwirkung im Maul an den Zügel geritten. Okey, aber warum genau sind Hilfszügel denn eigentlich keine Hilfe? Was kannst du Sätzen wie dem obigen entgegen halten? In der dieswöchigen Podcastfolge teile ich die top Argumente gegen Hilfszügel mit dir, sodass du bei der nächsten Diskussion sachliche Argumente vorbringen kannst. Nachdem du den Podcast gehört hast, hast du nicht  nur ein Gefühl, warum Hilfszügel doof sind, sondern handfeste Argumente an der Hand, mit denen du zum Beispiel ins Gespräch gehen kannst. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Hier kommen meine Top Argumente gegen Hilszügel, mit welchen du im Gespräch mit anderen Reitern überzeugen kannst:    1. Hilfszügel sind nicht ethisch. Wenn man sich die Pferde und deren Gesichtsausdruck anschaut, sollte man das erkennen. Ich würde sie als Fesseln bezeichnen, die die Bewegungsfreiheit enorm einschränken. Und das bei einem Fluchttier. Autsch.  2. Hilfszügel erzeugen Druck im Maul Druck erzeugt erstmal meist Gegendruck und irgendwann Resignation, wenn dieser Druck nicht nachlässt. Das heißt, das Pferd wird dem Schmerz irgendwann ausweichen, in dem es hinter der Senkrechten bleibt. Das ist nicht physiologisch. Ein Pferdekopf, der auf diese Art und Weise “unten ist”, bringt gar nichts. 3. Hilfszügel schränken die Bewegungsqualität enorm ein, da sie den natürlichen Bewegungsfluss des Pferdes behindern. Das Pferd kann seinen Hals nicht mehr als Balancierstange nutzen und die natürliche Nickbewegung des Pferdes wird unterbunden.    4. Kopf runter bedeutet nicht automatisch Rücken hoch! Ein Pferd kann auf ganz verschiedene Arten den Kopf runternehmen, langfristig ist das Entscheidende die muskuläre Aktivität dabei, also ob der Rücken getragen wird, weil die Bauchmuskulatur dabei arbeitet – Und das ist NUR in Selbsthaltung möglich!  Es ist eigentlich eine simple Sache: Hilfszügel werden häufig genutzt, um den Kopf des Pferdes “runter zu bekommen” weil man Losgelassenheit will. Ich finde das paradox. Denn wie soll Losgelassenheit durch Zwang hergestellt werden? Wenn dir die Podcastfolge gefallen hat, freue ich mich über eine positive Podcast- Bewertung bei iTunes. Du möchtest mehr Hintergründe, Tipps und #propfers Story erhalten? Dann abboniere meinen Infoletter und erhalte regelmäßig WERTvolle Post von mir direkt in dein Mailfach. ZUSÄTZLICH bekommst du beim Eintragen meinen Sitz-Check (20 seitige PDF) zugesendet!  Also, lass uns die Dinger jetzt entgültig in die Tonne packen! Liebe Grüße  Silja  Jetzt sichern! top Beiträge Warum auch du 2021 an deinem Sitz arbeiten solltest Warum du nicht alles glauben solltest, was du in der Reitschule gelernt hast Die 6 größten Gymnastizierungs-Fehler

Warum auch du 2021 unbedingt an deinem Sitz arbeiten solltest

Wie oft besinnst du dich aufs eigentlich Wesentliche? Wie oft gehst du einen Step zurück zur Basis? Ich spreche nicht von der Basis der Ausbildung deines Pferdes, sondern von deiner eigenen. Ja, von dir als Reiter, deiner reiterlichen Kompetenz, genauer: deinem Sitz. Ich verrate dir etwas: 2021 sollte das Jahr sein, in dem du es angehst! Und zwar, in dem du an deinem Sitz arbeitest, um für dein Pferd ein besserer Reiter zu werden.  Warum? Das verrate ich dir in meiner neuen Podcastfolge. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Du entscheidest: Bist du ein bequemer Rucksack oder ein erschwerlicher Balast für dein Pferd? Führe dir eines vor Augen: Pferde sind nicht zum Reiten gemacht. Dementsprechend ist meine Meinung, dass wir ihnen demütig begegnen sollten und uns so gut wie möglich anstellen sollten, wenn wir auf ihrem Rücken Platz nehmen. Ehrlich Weise möchte ich sagen: Du hast es in der Hand. Entweder du arbeitst an deinem Sitz und wirst für dein Pferd ein Reiter, den es (er-)tragen kann oder du bleibst weiterhin ein Reiter, der dem Pferd mehr Last als Hilfe ist.  In meinen Augen ist Sitzschulung auch ein Stück weit gelebter Tierschutzt. Das mag drastisch klingen, aber meine Praxis als Reitlehrerin zeigt mir genau das.  Was macht einen bequemen Rucksack für dich aus? Deinem Pferd geht es ähnlich.  Der Sitz ist die direkte Schnittstelle zum Pferd Primäre Hilfe  Ich glaube es war, als ich das erste mal auf einem echt gut ausgebildeten, wirklichen Schulpferd saßs – da habe ich gemerkt, dass Reiten mehr ist, als “oben bleiben”.  Ich hatte ein Pferd unter dem Hintern, dass ich nicht mal an der Bande entlang geradeaus reiten konnte. Warum? Weil es auf die kleinste Kleinigkeit meinerseits reagiert hat.  Es hat zwei Wochen gedauert, bis ich meinen Sitz einigermaßen im Griff hatte und so ausbalanciert war, sodass dieses Pferd unter mir geradeaus gelaufen ist.  Dein Sitz ist deine direkte Schnittstelle zum Pferd. Du kannst sie nutzen und WIRKLICH Reiten, weil du mit deinem Pferd über diese Kommunikatinsschnittselle in einen Dilaog trittst, oder du kannst weiter einfach nur drauf sitzen.  Ich habe mich für Option 1 entschieden.  Dauerleitung Sitz: Du kannst den Sitz nicht aussetzen, alle anderen Hilfen schon  Hast du einen Hund? Stell dir vor, du möchtest, dass er sich hinlegt. Wie erreichst du das? Du gibst ein Kommando. PLATZ. Sobald der Hund liegt, lobst du ihn und lässt ihn dann in Ruhe. Klingt logisch, oder? Warum Pferde es in dieser Hinsicht schwerer haben als Hunde, erfährst du in der passenden Podcastfolge über den Link in meiner Bio.  Was machen wir muit unseren Pferden? Wir setzen sie einem permanentem Schwall an Hilfen aus. Hier klopft dauerhaft ein Schenkel und dort wird permanent am Zügel gezogen.  Und noch wichtiger: Während die oben genannte Umsetzung von Zügel-und Schenkelhilfen falsch ist, weil man Schenkel und Zügelhilfen immer bei der richtigen Reaktion des Pferdes aussetzen sollte, ist das beim SITZ des Reiters nicht möglich.  Dein Sitz ist wie eine Dauerhilfe für das Pferd. Das kannst du nutzen oder du kannst dem Pferd dadurch schaden.  Wenn du einen ausbalancierten und funktionalen Sitz hast, ist das ein positiver Aspekt, weil du dadurch in einen BEWEGUNGSDIALOG mit dem Pferd trittst. Ist dein Sitz allerdings unausbalanciert, wird er zur anstrengendsten Hilfe, der dein Pferd ausgesetzt ist. Diese 3 Aspekte sind der Grund, warum DU in der Verantwortung bist, an deinem Situ zu arbeiten.  Du möchtest es endlich angehen? Dann beginne, in dem du mein kostenloses Angbot nutzt: Meinen kostenlosen Sitz-Check oder auch mein kostenlosem Bodyscan.  Dir hat die Podcastfolge gefallen und du konntest einen Mehrwert für dich herausziehen?  Dann freue ich mich, wenn du meinen Podcast unterstützt und mit einer 5 Sterne Bewertung auf iTunes bewertest. Das hilft dabei, dass der Podcast sichtbar für andere wird und ich dieses Projekt fortführen kann.  Deine Jetzt kostenlos downloaden TOP BEITRÄGE Angst beim Reiten – was wirklich hilft  Die richtige Steigbügellänge einstellen  7 Innere Bilder, die dein Reiten sofort verbessern 

Reiten lernen: 5 Gründe dafür, warum du nicht alles glauben solltest, was du in der Reitschule gelernt hast

Wenn ich heute auf dem Reitplatz stehe und zufällig mitbekomme, wie Reitschul-Reitunterricht neben mir gegeben wird, fühle ich mich automatisch zurückversetzt in der Zeit. Reitmädchen, die unbedingt reiten lernen wollen, weil sie Pferde so lieben. Oder besser: Zeit mir ihrem Lieblingstier Pferd verbringen wollen – ich glaube, es geht gar nicht immer nur ums Reiten.    Man freut sich als Pferdemädchen in eine Reitschule gehen zu dürfen. Und BAM. Dann kommt der Realitätsschock, oder?   Denn das hat meist kaum etwas mit der Wendy-Welt zu tun, die man erwartet  hat.    Man lernt, sich durchzusetzen. Man lernt, dass man dem Pferd zeigen muss, wer der Chef ist. Man lernt, dass man stark sein muss.   Man hat oft Muskelkater. Man weint, weil man es nicht schafft, sich durchzusetzen (Ja, ich erinnere mich an derartige Situationen).   Ein krasses Erwachen aus dem einstigen Wendy-Traum.  Kommt dir das bekannt vor? Dann solltest du in meine neue Podcastfolge reinhören. Denn nach dieser  weißt du, warum du nicht alles glauben solltest, was du einst in der Reitschule gelernt hast. Du wirst merken, dass viele Irrglauben vorherrschen, die dein Reiten vielleicht noch heute beherrschen, obwohl es anders so viel harmonischer sein könnte. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Erfahre hier 5 Gründe dafür, warum du nicht alles glauben solltest, was du in der Reitschule gelernt hast    Reitschulen sind ein problematisches System  Reitschulen sind heute zutage als Betrieb organisiert. Das heißt, sie müssen profitabel wirtschaften, um überhaupt existieren zu können. Unter diesen Voraussetzungen bleibt nicht all zu viel Zeit für den einzelnen Schüler.   Die Schulpferde in Reitschulen sind eigentlich keine Schulpferde Geschichtlich betrachtet war ein Schulpferd früher ein top ausgebildetes Pferd, von dem der Reitanfänger Perfektion lernen konnte. Heute treffen das erste mal in der Geschichte kaum ausgebildete Pferde mit unwissenden Reitern zusammen. Das führt zwangsläufig zu Problemen.    Reitlehrer ist kein geschützter Berufstitel  Jeder kann sich Reitlehrer nennen – mit oder ohne Qualifikation. Das führt dazu, dass in Reitschulen häufig Leute unterrichten, denen das nötige Know-How fehlt. Achtung: Andersherum gilt das gleiche – nur weil jemand KEINEN Titel (Qualifikation) hat, heißt das nicht, dass dieser keinen qualitativ hochwertigen Unterricht geben kann.    Sprachliche Missverständnisse im Reitunterricht  Viele Anweisungen der Reitlehrer  haben eine gut gemeinte Absicht, müssen aber im Kern verstanden werden. Ein Beispiel: “Absätze tief”: Im Prinzip ist diese Anweisung richtig, aber wird oft falsch umgesetzt, weil die Reitschüler Absatz und Ferse verwechseln. Der Absatz ist dann der teifeste Punkt, wenn die Fußsohle des Reiters bodenparallel ist.  Kennst du schon meinen Minikurs Crashkurs Sitz und Hilfen? In diesem greife ich genau dieses Thema auf und kläre die größten Missverstände und Irrglauben rund um Sitz & Hilfen auf.    In Reitschulen wird meist die Form des Pferdes an erster Stelle gestellt  Es wird in den meisten Fällen nur auf die äußere Form, also vor allem die Kopf-Halshaltung des Pferdes geachtet. Nach dem Motto “Hauptsache das Pferd gibt im Genick nach und die Nase ist an der Senkrechten.” Es wird mit dem Ergebnis begonnen, anstatt die Form stets der Funktion folgen zu lassen.    Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es mir mit dieser Podcastfolge nicht darum geht, Reitschulen schlecht darzustellen.   Ich bin froh, dass ich durch moderne Reitschulen überhaupt die Möglichkeit hatte, mit dem Reiten anfangen zu können.  Aber ich  bin auch ehrlich: Ich selbst würde kein Pferd in einer dieser Reitschulen, die ich hier meine sein wollen. Und das sagt eigentlich alles aus.    Dir hat die Podcastfolge gefallen und du konntest einen Mehrwert für dich herausziehen?  Dann freue ich mich, wenn du meinen Podcast unterstützt und mit einer 5 Sterne Bewertung auf iTunes bewertest. Das hilft dabei, dass der Podcast sichtbar für andere wird und ich dieses Projekt fortführen kann.    Deine Jetzt kostenlos sichern! TOP BEITRÄGE 7 Innere Bilder, die dein Reiten sofort verbessern  Die 6 größten Gymnastizierungs-Fehler Die richtige Zügelführung in 5 Schritten 

7 Innere Bilder, die dein Reiten sofort verbessern

“Denke jetzt NICHT an den Rosa Elefanten.” – Ich wette du hattest gerade direkt einen rosa Elefanten vor deinem Inneren Auge. Und damit hast du auch schon die Macht der inneren Bildern kennengelernt.    Während viele Reiter Reiten als etwas rein körperlich und sportliches betrachten, sehe ich ein unheimliches Potential in der mentalen Vorstellungskraft. Mentaltraining ist etwas, das wir alle für unser Reiten nutzen können und INNERE BILDER sind ein super wichtiger Bestandteil davon.    In meiner neuen Podcastfolge verrate ich dir 7 meiner liebsten Inneren Bilder, die mein Reiten nachhaltig positiv beeinflusst haben. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen 7 Innere Bilder, die dein Reiten sofort verbessern:   Innere Bilder #1: Reite mit deinen Knochen  “Stelle dir vor, du reitest nur mir deinen Knochen, also nur mit deinem Skelett” Wirkung: Losgelassenerer Sitz, weniger negative Muskelanspannung, verbessertes Mitgehen in der Bewegung des Pferdes.   Innere Bilder #2: Stiefel wachsen in den Sand  “Stelle dir vor, deine Reitstiefel wachsen nach unten und reichen somit bis in den Sand der Reithalle und hinterlassen dort Spuren im Sand.” Wirkung: Erdung in den Beinen, ruhigeres Bein   Innere Bilder #3: An Bindfaden aufgehängt “Stelle dir vor, vom hinteren Punkt deines Scheitels reicht ein Bindfaden bis weit in den Himmel, du bist an diesem aufgehängt und wenn du zur Seite kippst oder nicht aufrecht sitzt, reißt der Faden.” Wirkung: Aufrechter Oberkörper, der “in den Himmel wächst”, ausbalancierter Sitz, gleichmäßige Gewichtsverteilung im Sattel.   Innere Bilder #4: Bluse aufknöpfen  “Stelle dir vor, du hast einen zu enge Bluse an, die du aufknöpfst und somit frei im Brustbereich wirst, deine Schultern können nun nach hinten-unten rotieren.” Wirkung: losgelassene Schultern, richtige Schulterposition   Innere Bilder #5: Vogelbabys in den Händen  “Stelle dir vor, du hast kleine Vogelbabys in den Händen, die weder wegfliegen sollten, noch solltest du sie zerdrücken. Ihre Köpfe sollten oben aus der Hand herausschauen und sich nicht berühren.” Wirkung: Richitg aufgestellte Zügelfäuse, im richtigen Maß geschlossen, ohne zu viel Druck auszuüben oder zu locker zu sein.   Innere Bilder #6: Waagschalen auf den Schultern  “Stelle dir vor du hast Waagschalen auf den Schultern. Diese sollten stets ausbalanciert sein.” Wirkung: Die Schultern bleiben auf einer Höhe, der Oberkörper ist mittig über dem Pferd platziert.   Innere Bilder #7: Besenstiele  “Stelle dir vor, deine Zügel sind Besenstiele, mit denen du das Maul/die Nase des Pferdes platzieren kannst.” Wirkung: Vorwärts-denkende Hand, Sanfte Zügelverbindung, die nicht rückwärtswirkt     Innere Bilder sind vermutlich eines der einfachsten und zugleich wirkunsgsvollsten Hilfsmittel beim Reiten.    Du weißt nicht so recht, welches Innere Bild für dich relevant sein könnte? Dann möchte ich dich dazu einladen, meinen kostenloses Bodysan zu machen.    Der Bodyscan ist eine Audiodatei, die du beim Reiten abspielen lassen kann: Ich führe dich durch deinen eigenen Körper und du spürst Blockaden auf, sodass du danach weißt, für welche Körperregion du ein Inneres Bild gebrauchen kannst.    Wenn dir die Podcastfolge gefallen hat, freue ich mich, wenn du eine 5 Sterne Bewertung auf iTunes hinterlässt und mich somit dabei unterstützt, den Podcast auch für andere Reiter sichtbar zu machen.    Deine  Jetzt kostenlos sichern! TOP BEITRÄGE Reitersitz verbessern: Die magische Linie Ohne Sattel reiten – 3 Gründe dafür Sitzschulung geht jeden Reiter etwas an!

Die 3 Hauptursachen dafür, dass dein Pferd (noch immer) nicht in die Losgelassenheit kommt

Ich erinnere mich so gut daran, als ich früher nahezu nach jeder Einheit aufgrund mangelnder Losgelassenheit des Pferdes frustriert vom Pferd gestiegen bin. Teilweise unter Tränen (gut, das könnte auch an der Pupertät gelegen haben) – Da waren falscher Ehrgeiz und eine “Das-muss-doch-gehen-Mentalität” Tagesordnung. Meistens habe ich anschließend gemerkt: “Mensch, das war mein Fehler. Tut mir leid. Ich weiß, du gibst eigentlich dein Bestes.”   Erkennst du dich darin wieder? Beziehungsweise: Du weißt, dass dein Pferd alles gibt, weißt aber nicht so recht, was eigentlich die Wurzel des Problem ist, um nicht immer wieder in diesen Strudel aus Frust zu kommen, weil dein Pferd nicht loslässt?   Dann ist diese Podcastfolge/Blogpost wie für dich gemacht. Denn nach dieser weißt du warum dein Pferd noch (immer) nicht losgelassen läuft – Weil du die drei HAUPTURSACHEN für mangelnde Losgelassenheit endlich kennst. Dadurch sparst du dir unheimlich viel Zeit und Nerven, weil du endlich parat hast, worauf du in Zukunft achten musst.    Wenn du bereits an dem Punkt bist und weißt, dass das Problem ja meist im Sattel sitzt ODER ein Thema mangelnder Balance des Pferdes ist, verspreche ich dir eins: Nach dieser Folge sind die Herausforderungen zwar nicht weggeblasen, aber du wirst glasklar wissen, mit welcher Herausforderung du es eigentlich genau zu tun hast und was du tun musst, um den Frust hinter dir zu lassen.   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen fehlende Losgelassenheit-Ursache #1:   Die natürliche Schiefe: Höre auf dich über dein nach außen oder innen driftendes Pferd zu wundern!   Hast du auch ein Giraffen-Pferd? Oder eines, dass dir beim Longieren immer auf dem Schoß sitzt oder beim Reiten vor der Voltenmitte einfach immer magisch angezogen wird?    Dann hast du es ziemlich sicher mit der natürlichen Schiefe zu tun, aufgrund der dein Pferd nicht loslassen kann   Für die natürliche Schiefe werden gemeinhin verschiedenste Ursachen angeführt, sei es die Lage des Fohlens im Mutterleib oder die Blinddarmtheorie. Fakt ist: Dein Pferd ist ebenso schief wie du Rechts-oder Linkshänder bist.    Es wird auch oft von der sogenannten Händigkeit gesprochen, oder von der “holen und falsch holen Seite”. Egal wie wir die Tatsache einer mangelnden, natürlichen Balance nennen, jedes Pferd hat diese und versucht diese durch Kompensationsmuster auszugleichen.    Ein Beispiel: Dein Pferd fußt mit dem rechten Hinterbein nicht unter den Schwerpunkt sondern an diesem vorbei. Das kompensiert es, in dem es auf die linke Schulter fällt.    Du brauchst dich darüber nicht wundern und du brauchst dir daran auch nicht die Zähne ausbeißen. Denn das Problem mangelnder Losgelassenheit durch die Schiefe ist größer. Du behebst es nicht, in dem du immer und immer wieder die Schulter korrigiert, sondern in dem du dein Pferd analysiert und es langfristig gut gymnastiziert.   fehlende Losgelassenheit-Ursache #2:   Ein störender Sitz: Hier kommt einer der größten unbemerkten Sitz-Fehler, den viele Reiter machen und sich dann wundern, warum ihr Pferd nicht dehnungsbreit ist.    Das Erreichen von Losgelassenheit beim Reiten ist nichts, was durch bloßes Abwarten und Hoffen irgendwann einfach kommt. Du solltest dein Pferd optimal dabei unterstützen, sodass es überhaupt in die Losgelassenheit kommen kann!   Gerade mit Reiter auf dem Rücken haben viele Pferde anfangs Schwierigkeiten, loszulassen. Und in vielen Fällen könnte dieses Problem SO EINFACH BEHOBEN WERDEN.   Denn in mind. 50 Prozenz der Fälle trägt der Sitz des Reiters einen Großteil dazu bei, dass das Pferd gar nicht loslassen kann! Solange der Reiter dem Pferd in der Lende hängt und hinter der Bewegung, das heißt, mit dem gesamten Schwerpunkt zu weit hinten ist, wird das Pferd schwer in die Losgelassenheit finden.    Mein Tipp für dich: Teste doch einfach mal: Schwerpunkt weiter vor, mal eher entlastend sitzen und schauen, was passiert. (Übrigens, es ist völlig okey, wenn du deinem Pferd eine Zeit lang aktiv beim dehnen hilfst, in dem du es so im Sitz unterstützt. Irgendwann gehst du dann zurück zum Vollsitz).       fehlende Losgelassenheit-Ursache #3:   Deine Hilfengebung: 3 Ansatzpunkte, um mit deiner Hilfengebung SOFORT positiv auf die Losgelassenheit deines Pferdes zu wirken   Kennst du das, dein Reitlehrer sagt dir, du sollst einfach mal die Zügel etwas länger lassen und plötzlich läuft dein Pferd viel lockerer? Kaum ist er aber weg und du reitest wieder allein, fällst du zurück in alte Muster und dein Pferd läuft wieder klemmiger.   Im Unterricht sehe ich wöchentlich Fälle wie diesen. Eine klitzkleine Veränderung der Hilfengebung zieht einen riesen Aha-Moment bei Reiter und Pferd nach sich.    Ein beliebtes Beispiel: die berüchtigte innere Hand. Solange der Reiter immer wieder mit der inneren Hand nach innen zieht und so die Biegung des Pferdes “erzeugen” will, funktioniert das mit der Losgelassenheit nicht.    Also: Die Hilfengebung ist eine DER Stellschauben, wenn es um die Losgelassenheit deines Pferdes geht.   Im Überblick heißt das:  Sitz & Hilfen müssen zusammenpassen  Hilfen sollen helfen, nicht stören und behindern  nur wenn sich dein Pferd auf deine Hilfen verlassen kann, wird es sich loslassen und z.B. vertrauensvoll an deine Hand herantreten  Hilfen dürfen die Bewegung des Pferdes nicht behindern, z.B. durch eine rückwärtswirkende Hand. Meine drei Ansatzpunkte, um hier eine sofortige Verbesserung zu erzielen:  Richtiges Zügelmaß überprüfen,  Nickbewegung zulassen,  Die Hand wirkt niemals rückwärts.   Dir hat die Podcastfolge gefallen? Dann freue ich mich, wenn du mich unterstützt und eine 5 Sterne Bewertung auf iTunes hinterlässt.    Deine    Jetzt kostenlos sichern!   TOP BEITRÄGE Angst beim Reiten – was wirklich hilft Die 6 größten Gymnastizierungs-Fehler Sitzschulung geht jeden Reiter etwas an!